24 Apr

AUS GUTEM GRUND – EIN PLATZ FÜR ALLE

Ein unterkulturelles Projekt zwischen Geflüchteten und hier Lebenden

Ein unterkulturelles Projekt zwischen Geflüchteten und hier Lebenden

„Aus gutem Grund“ ist ein Projekt, welches über die Kunst Menschen aus
unterschiedlichsten Bereichen zusammen führt: Geflüchtete und hier Lebende treffen sich
und arbeiten zusammen, um im öffentlichen Raum an der Gestaltung des Marktplatzes in Karlsruhe
mitzuwirken.
Die Kunstinstallation sieht vor, dass sich Mitbürger aus Karlsruhe, Geflüchtete und unser
Team aus Ehrenamtlichen mit dem Thema Grundgesetz, Verfassung und Demokratie
auseinander setzen. Ein Netzwerk von weißen Linien, die zum Teil mit Schrift versehen sind,
überspannt den Platz. Darin werden Texte aus dem Grundgesetz zitiert, so dass wir uns
literarisch auf dem Boden des Grundgesetztes befinden. Weiße durchgezogene Linien auf
dem Asphalt kennen wir auch von der Straßenführung. Die temporäre Gestaltung
auf dem Marktplatz als besondere Möglichkeit eines konzeptuellen Eingriffs ist gegen Ende
der Baumaßnahmen eine Chance, jetzt das Thema Recht in unserem Stadtzentrum zu
positionieren.

27 Jun

Kein Haus für Alle

Projekt mit Geflüchteten und hier Lebenden zu den Heimattagen Karlsruhe 2017
Als künstlerisches Projekt eröffnet diese Installation vor allem durch ihren Entstehungsprozess neue Perspektiven .

Filmbeitrag des SWR, © SWR 2017
Kunst als Mittler zwischen Geflüchteten und hier Lebenden. Über Monate hinweg wurde nicht nur an den Wänden für das Haus geknüpft, sondern auch an Beziehungen zwischen zwei Welten.

Kein Haus für alle
Das Haus ist Objekt wie Zeichen in einem. Ein Haus bedeutet Angekommen-Sein, bedeutet das Recht da zu sein. Der Verlust des Hauses, bedeutet den Verlust von Orientierung und Identität. Die Frage muss gestellt werden, wieviel Zuhause wollen wir geben?

02 Feb

Zwei Orte, innen und außen.

Für die +Punkt Kirche Heidelberg waren Arbeiten aus Glas vorgesehen. Zwei Orte, die Wandflächen, innen und die Glasfassaden, außen, sind künstlerisch gestaltet. Spiegelpiktogramme und sandgestrahlten Piktogrammen fassen das Foyer zusammen und tauchen es in eine dezente lichtschimmernde Atmosphäre.
Angeregt vom Gedanken der Kommunikation und einer gemeinsamen Sprache, arbeite ich hier mit Zeichen, die wie Buchstaben zusammen gesetzt sind. Sie scheinen wie Worte lesbar und voller Bedeutung, sind jedoch frei von narrativen und illustrativen Elementen.
Die Technik, mit Glaskugeln an einer bestehenden Fassade zu arbeiten, ist neu und daher ein interessantes ausbaubares Gestaltungsfeld. Ebenfalls neu sind die Objekte aus Spiegelglas, die sich in einem Zwischenbereich zwischen Zwei- und Dreidimensionalität bewegen. Sie ziehen als Spiegel die Aufmerksamkeit auf sich. Im Vorbeigehen blitzt das Spiegelbild für eine Sekunde auf, und füllt den Raum mit Leben, um sich dann wieder dezent in die Architektur zu fügen.